Über Katzenstreu gibt es eine Menge zu schreiben und zu lesen. Allein die Mühe steigt, um sich einen Überblick zu verschaffen. Damit Ihnen das leichter fällt, haben wir die Informationen zusammengestellt und sie – für Sie – in tabellarischer Form aufbereitet. Die Entscheidung für die richtige Katzenstreu ist nicht selten eine Frage der Philosophie. Wie bitte?
Wenn wir Katzen fragen: “Welche Katzenstreu gefällt euch am besten” bekämen wir die Antwort: “Das ist uns egal, Hauptsache wir kriegen das diskret hinter uns”. So mag es wohl sein. Es scheint tatsächlich so, denn in unserer Tierarztpraxis hören wir ganz selten über Probleme, mit der richtigen Katzenstreu. Trotz der großen Angebotsvielfalt und der Unterschiede. Das gilt natürlich nicht für alle Katzen. Kümmern wir uns aber erst einmal um die Mehrheit. Und hier scheinen die Einstellungen zu den Themen: Preis, Handhabung, Umweltfreundlichkeit, Funktionalität, Transportierbarkeit und Entsorgung die Wahl zu beeinflussen.
Wir gehen in diesem Artikel bewusst nicht auf bestimmte Produkte ein, weil wir hier zunächst eine Übersicht erstellt haben, damit Sie leicht erkennen können, welche unterschiedlichen Arten es im Handel zu kaufen gibt.
UNSERE ÜBERSICHT
Generell gibt es zwei Hauptunterschiede:
1: Unterschied: Die Formveränderung der Streu nach dem Geschäft in
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Klumpende Streu
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Nicht klumpende Streu
Klumpende Streu verformt sich mit dem Urin in Klumpen die man danach leicht von der Oberfläche abnehmen kann. Das generiert den Vorteil, dass zunächst nicht immer die ganze Streu ausgetauscht werden muss. Die realen und optischen Auswirkungen, die die klumpende Streu hervorbringt, entfallen beim nicht Klumpenden. Die Feuchtigkeit dringt ohne Formveränderungen in die Materie ein. Dafür muss es aber öfter gewechselt werden.
2. Unterschied: Die Materialien der Zusammensetzung und deren Einfluss auf die Tauglichkeit
Um Ihnen weitere Kriterien der Unterscheidung zu bieten, haben wir die Tauglichkeit dieser vier verschiedenen Katzenstreu weiter aufgeschlüsselt:
Pflanzliche Katzenstreu
Zusammensetzung:
Pflanzenfasern, Stroh und/oder Holz
Umweltfreundlichkeit:
hoch, ist auch kompostierbar, Rohstoffe sind nachwachsend, biologisch abbaubar
Funktionalität:
Wasser saugen: sehr gut
Gerüche binden: gut
Luft verstauben: wenig
Gewicht ist: sehr leicht
Preis/Leistung:
weniger gut
Verfügbarkeit:
nicht überall, wenige Hersteller
Sonstiges:
bleibt nicht im Fell der Katzen kleben
Produktunterschiede in der Qualität
erhältlich als klumpendes oder nicht klumpendes Streu
Mineralische Katzenstreu
Zusammensetzung:
Tonmineralien der Gesteine Sepiolith oder Bentonit
Umweltfreundlichkeit:
sehr gering, da Abbau der Steine der Umwelt schadet; sehr, sehr lange Transportwege nach Deutschland
nicht biologisch abbaubar
Funktionalität:
Wasser saugen: gut bis sehr gut
Gerüche binden: gut
Luft verstauben: eher befriedigend – hängt vom Hersteller ab
Gewicht ist: sehr schwer
Preis/Leistung:
gut
Verfügbarkeit:
nahezu überall
Sonstiges:
Negativ: riechen oft nach Babypuder, chemischer Zusatzstoff
erhältlich als klumpendes oder nicht klumpendes Streu
Silikat Katzenstreu
Zusammensetzung:
Silicagel (wie in Windeln und Damenbinden)
Umweltfreundlichkeit:
kein natürliches Material, aber kompostierbar
Funktionalität:
Wasser saugen: sehr gut
Gerüche binden: Sehr gut
Luft verstauben: sehr gering
Gewicht ist: sehr leicht
Preis/Leistung:
weniger gut
Verfügbarkeit:
nahezu überall
Sonstiges:
bleibt oft im Fell der Katzen kleben und verteilt sich im Raum
Achten Sie darauf, dass Katzen es nicht fressen, da es zu Vergiftungen kommen kann
Besser nicht bei ganz jungen Katzen anwenden, da sie das Streu beim Sauberlecken der Pfoten mit aufnehmen können
Fazit: Katzenliebhaber haben klumpende Streu ins Herz “gesogen”, weil es sparsam und funktional ist. Für welche Art Sie sich entscheiden, hängt von Ihrer Mobilität und Ihrer Philosophie ab. Aber denken Sie darüber nach, dass Sie Katzenstreu bequem und einfach im Internet bestellen können. Mit diesem Tipp verbleibt mal wieder die Familie Barich mit ihrem freundlichen Gruß:
Fröhliche vier Tatzen
Foto: seite3 /fotolia.com
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