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Der Akita - Das Rasseportrait

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Einleitung: Der in Japan verehrte Akita ist ein Hund von imposanter Größe und Erscheinung, mit viel Würde und Stolz. Er benötigt allerdings eine konsequente Führung und Erziehung. Lesen Sie mehr über eine der ältesten Hunderassen der Welt und den wohl treuesten Hund der Welt Hachiko, der 1935 verstarb. 

 

   
  Der Akita
   
Hunde-Daten- Übersicht Herkunft: Japan 
Zucht seit ca.: 15. Jahrhundert
Gewicht:  30 - 40 Kilo
Widerristhöhe: Hündinnen ca.  61 cm, Rüden ca. 67cm
FCI-Standard-Nr. 255 
Gruppe: 5 Spitze und Hunde vom Urtyp
Sektion: 5 Asiatische Spitze und verwandte Rassen
Weitere Namen: Japanischer Akita, Akita Inu
   
Ursprünglicher Einsatz Jagdhund für Schwarzwild und Bären, etc.
   
Heutiger Einsatz Familienhund, aber auch vielseitig als Jagd-, Schutz-, Blinden-, Rettungs-, und Arbeitshund einsetzbar
   
Geschichte und Einsatzgebiete Der Akita gehört zu den ältesten Hunderassen der Welt. Zuchtnachweise können bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgt werden und Skelettfunde lassen vermuten, dass es ähnlich aussehende Hunde in Japan bereits vor ca. 5000 Jahren gegeben haben muss.

Der Name Akita ist abgeleitet von der japanischen Präfektur Akita im nördlichen Teil der Insel Honshu. Die Rasse soll dort ihren Ursprung haben. Das dem Akita oft hinzugefügte Inu bedeutet „Hund“.

Früher soll der Akita hauptsächlich Gefährte der Samurai gewesen sein. 1931 wurde er durch Kaiser Hirohito zum Nationalbesitz erklärt. Damit war auch der Export eines Akita nicht mehr erlaubt. Erst nach 1945 wurde diese Bestimmung nicht mehr eingehalten. Während der Besatzungszeit wurden viele Akita von amerikanischen Soldaten nach Amerika ausgeführt.

Der Akita hat als Jagd-, Schutz-, Wach-, Blinden-, Rettungs- und Arbeitshund gedient. Auf Hokkaido soll er noch immer als Jagd- und Lastenziehhund eingesetzt werden. Er wurde sowohl für die Jagd auf Klein- und Federwild, als auch für die Jagd auf Bären und Schwarzwild verwendet. Auch als Schlittenhund soll er sich bewährt haben, obwohl ihn sein ruhiges und dominantes Wesen doch sehr von den Schlittenhundrassen unterscheidet.

Mittlerweile gehört der Akita zu den offiziellen National- und Naturdenkmälern Japans.

Noch heute gilt der Akita in Japan als Sinnbild für unerschütterliche Treue:
An der Shibuya Station des Bahnhofes in Tokio steht seit 1948 eine Bronzestatue des Hundes „Hachiko“, die an die Liebe und Treue dieses Akita zu seinem Herrn erinnern soll. Hachiko war der Akita des Professors Ueno, der an der Universität in Tokio lehrte. Jeden Morgen brachte Hachiko den Professor zum Bahnhof und holte ihn am Nachmittag wieder ab. Professor Ueno starb 1925 in der Universität an einem Herzinfarkt. Hachiko aber ging noch zehn Jahre jeden Morgen und Nachmittag zum Bahnhof um dort auf seinen Herrn zu warten. Am 7.3.1935 fand man Hachiko im Alter von zwölf Jahren tot an dem Platz, an dem er so viele Jahre gewartet hatte.
   
Heute - Verhalten und Charakter Heute wird der Akita überwiegend als Familienhund gehalten. Neben dem täglichen Auslauf braucht er jedoch auch geistige Auslastung. Gut geeignet sind dafür Aufgaben, bei der die Nase eingesetzt wird. Das kann von einfachen Suchspielen beim Spaziergang oder im Garten bis hin zu anspruchsvollen Aufgaben wie der Kleinflächensuche oder der Geruchsunterscheidung reichen.

Wie gut Akita arbeiten können und wie gerne sie Aufgaben übernehmen, zeigen die Beispiele in denen Akita erfolgreich im Breitensport, bei der Fährtenarbeit, beim Mantrailing oder als Therapiehund eingesetzt werden.

Der Schlüssel für freudiges und zuverlässiges Arbeiten liegt immer in der positiven Interaktion zwischen Mensch und Akita und der Qualität des Vertrauensverhältnisses.

Die Haltung eines Akita sollte folgende Punkte gewährleisten:

 - Einen zuverlässigen, beharrlichen und geduldigen Führer
 - Einen trockenen, vor Zugluft und direkter Sonneneinstrahlung geschützten Liegeplatz
 - Ein sehr gut eingezäuntes Grundstück
 - Der Akita sollte immer Familienmitglied sein und möglichst nicht, auf keinen Fall jedoch ausschließlich, im Zwinger gehalten werden
 - Der Akita liebt die ständige Kontaktmöglichkeit zur Familie, in ihrer Nähe zu sein und in Ruhe den Tag zu verdösen
 - Ein ausgewogenes Futter um allergischen Reaktionen vorzubeugen
 - Ausreichende Kenntnisse über Hundehaltung und Hundeerziehung (besonders von großen Rassen)
 - mind. 2x täglich Spaziergänge ungeachtet des Wetters
- Körperliche Fähigkeit des Besitzers den ausgewachsenen Hund in JEDER Situation halten zu können

Wer einen Hund sucht, der sich mit jedem anderen Hund verträgt und den man ohne Probleme auf einer Hundewiese frei laufen lassen kann, sollte sich nicht unbedingt für einen Akita entscheiden. Der Akita mag es nicht, wenn andere Hunde ungebremst auf ihn zulaufen (hohe Individualdistanz) und viele Akita spielen nicht mehr gerne mit anderen Hunden, wenn sie dem Welpen und -Junghundalter entwachsen sind.

Wenn Akita die Kommunikation mit ihren Artgenossen nicht vom Welpenalter an gelernt haben, kann es zu Problemen kommen.

Besonders die Rüden versuchen gleichgeschlechtliche Artgenossen zu dominieren. Hündinnen sind in der Regel einfacher im Umgang mit anderen Hunden, aber auch bei ihnen kommt es entscheidend darauf an, ob und wie viele positive Kontakte ihnen von klein auf mit anderen Hunden ermöglicht werden.

Der Akita wurde ursprünglich als Jagdhund gezüchtet. Der überwiegende Teil der Akita hat daher einen mittleren bis starken Jagdtrieb, der nur durch ein beständiges Training und eine starke Bindung zu seinem Menschen zu kontrollieren ist.

Der Akita ist eine eigenwillige, eigenständige und selbstbewusste Rasse und muss deshalb konsequent erzogen werden, und zwar vom Welpenalter an. Trotz der nötigen Konsequenz darf man einen Akita jedoch zu nichts zwingen, da so seine Sturheit verstärkt oder sein Wesen nachteilig verändert wird. Mit Geduld, Freundlichkeit, Motivation und Beharrlichkeit bringen Sie Ihren Akita sicherlich dazu, zu tun was Sie von ihm möchten.

Aus Liebe zu seinem Besitzer macht ein Akita alles, wenn auch nicht immer beim ersten Mal!

Ein Akita Besitzer braucht strapazierfähige Nerven. Wenn Sie die haben und mit Ruhe und Geduld auf ihren Akita eingehen, werden Sie allerdings einen Freund fürs Leben gefunden haben.

Im Haus ist der Akita sehr ruhig und bellt vergleichsweise wenig.

Zu seiner Familie hat er eine enge Bindung. Er macht tagsüber gern ein ausgedehntes Nickerchen, am liebsten in der Nähe seiner Bezugsperson. Fremden gegenüber ist er freundlich bis gleichgültig.

Der Akita kommt sehr gut mit Kindern klar, aber auch für ihn gilt, wie für alle Hunderassen, Kinder und Hunde nicht ohne Aufsicht zusammenlassen.
   
Pflege Der Akita haart zweimal im Jahr ab und verliert dabei nach und nach seine gesamte Unterwolle und das Deckhaar. In dieser Zeit muss er regelmäßig gebürstet werden. Außerhalb der Haarung ist er sehr pflegeleicht und fast „katzenhaft“, da er sich selbst sehr sauber hält und nicht gebadet oder gebürstet werden muss. Der Akita hat keinen starken Eigengeruch und riecht somit nicht nach Hund.
   
Spezifische Erkrankungen Typisch, rassespezifische Krankheiten gibt es keine, da die Rasse sehr ursprünglich und robust ist. Wie bei allen großen Rassen tritt auch beim Akita gelegentlich HD auf. Auch sind Fälle von Sebandenitis (Erkrankung der Talgdrüsen der Haut) bekannt.
   
Betreuender VDH Verein Akita Club e. V. - www.akita.de
   
Autoren: Erstellt hat diesen Beitrag Pets-Doc-Blog in Zusammenarbeit mit:
Name: Svenja und Norbert Gehrmann
Zwingername: Of Shiroi Na Suna
Anschrift: Kattenstrot 4, 33428 Harsewinkel
Internetadresse: http://www.of-shiroi-na-suna.de/
   

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Weitere Fotos:

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Informationen zu den Fotos

Foto 1: Der Akita hat seinen Ursprung in Japan. Die am häufigsten vorkommende Farbe
ist Rot -Weiß. Auf diesem Bild ist unsere Etsuriko in einem japanischen Garten.

Foto 2: Eine weitere Farbvariante ist Brindel (Gestromt).  Auch hier sind die typischen
weißen Abzeichen vorhanden. Hier unsere gestromte Hündin Ehana. 

Foto 3: Die dritte zugelassene Farbvariante ist Weiß. Weiße Akita bekommen meist
eine fleischfarbene Nase. Bei allen anderen Farben ist dies nicht zugelassen.

Foto 4: Die Welpen sind besonders hinreißend und schon schnell sehr selbstsicher
und eigenständig.

Foto 5: Trotz äußeren Ähnlichkeiten haben der Akita und der Husky nichts gemeinsam.
Der Akita ist ruhig und ausgeglichen. Hier spielt unser junger Rüde Tensu (Jugend-
Weltsieger 2010) mit  einer Husky-Hündin.

Foto 6: Eine gute Sozialisierung und auch der Besuch einer Hundeschule ist wichtig,
da besonders die Rüden zur Dominanz neigen können und eine Konsequente Erziehung
nötig ist. Hier unser Rudel (2 Rüden, 2 Hündinnen) im Winter 2009.

Foto 7: Der Akita hat seinen Jagdtrieb behalten und muss daher an andere Tiere
gewöhnt werden.

Fotos: Svenja und Norbert Gehrmann

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Übersicht über alle Rassen die online sind!

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Rassebücher

   
 akita-1 Japanisches Lächeln auf vier Beinen, Hundegeschichten über die nordische Rasse Akita


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Die Schlittenhunde, insbesondere ihr außergewöhnliches Verhalten, die für sie erforderliche Erziehung und Ausbildung bis hin zum Schlittenhundesport, werden in leicht verständlicher Weise und in allen Einzelheiten in diesem Buch beschrieben. Der Autor informiert über Geschichte, Abenteuer und kulturelle Hintergründe. Darüber hinaus enthält das Buch Ratschläge für Kauf und Haltung der Rassehunde sowie viele Informationen zur Aufzucht und Pflege, die sowohl dem Laien als auch dem erfahrenen Schlittenhundbesitzer im Umgang mit diesen liebenswerten Rassen zugute kommen.

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Bücher über Hunderassen

   
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Zu Beginn steht eine kurze Einleitung der verschiedenen Hundetypen: Hüte-, Treib- und Hirtenhunde, Haus- und Hofhunde, Spitze, Gesellschafts- und Begleithunde, Jagdhunde, Windhunde und Terrier werden kurz vorgestellt. Dann folgen, sortiert nach Größe, auf über 300 Seiten die einzelnen Rassen. Mindestens ein großes Foto gibt es zu jeder Rasse, und schon die Qualität der Bilder macht das Buch zu einem Genuss. Jede Rasse erhält einen kleinen "Steckbrief", aber auch eine kurze Beschreibung der Geschichte und der typischen Eigenschaften -- unerlässlich für jeden, der den Kauf eines bestimmten Hundes in Erwägung zieht.

So wird beispielsweise von den Hütehundqualitäten des Border Collie berichtet, aber auch gewarnt: "Wer den Arbeitseifer nicht befriedigen kann, findet keine Freude am Border Collie. Umso schlimmer, dass er derzeit schon als Modehund vermarktet wird und viele Welpen in unkundiger Hand zu Problemhunden werden."

  Autor: Eva-Maria Krämer
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 blv-hunderrassen-fhrer Der große BLV Hunderassen-Führer

Der Hund wird immer "Ja" sagen. Das ist das Besondere an dieser Partnerschaft, die - wenn beide gut zusammen passen - jahrelang ungetrübtes Glück verspricht. Darum bleibt dem Zweibeiner die richtige Wahl überlassen, wenn er sich für einen Vierbeiner entscheidet. Über 400 Rassen sind international anerkannt. Mehr als 230 von ihnen stellen Siegfried Schmitz und Angela Wegmann in ihrem Buch Der große BLV Hunderassen-Führer vor. Auf je einer Seite zeichnen sie kurz und knapp, aber doch sehr informativ ein Porträt der Hausgenossen, das neben einem Foto die Schwerpunkte Geschichte, Eigenschaften und Haltung/Pflege umfasst. Auf den ersten Blick ersichtlich sind Größe und Gewicht, Fellfarbe, Besonderheiten zur Gesundheit und - besonders wichtig - die Eignung für Anfänger, Fortgeschrittene oder Spezialisten wie Jäger. Ebenfalls per Bild gezeigt ist die Größe im Vergleich zum Menschen. Symbole machen deutlich, ob sich der Hund mit Kindern verträgt oder auch in einer Stadtwohnung glücklich sein kann. Der Chihuahua, der auf einer Handfläche Platz hat, macht den Anfang, der Irish Wolfhound mit bis zu 90 Zentimetern Schulterhöhe steht am Schluss. Dazwischen finden sich die Schönen wie der Lhasa Apso, die Schneidigen wie der Yorkshire-Terrier, die Schnellen wie der Barsoi, die Jäger wie die Westfälische Dachsbracke, die Arbeiter wie der Mudi oder der Border Collie. Darunter sind auch Exoten wie der Chinesische Schopfhund (allergikergeeignet), Newcomer wie der Kyi Leo und natürlich die allseits Beliebten wie Pudel, Dackel oder Deutscher Schäferhund.
Dank frischer Schreibe, vielen praktischen Informationen sowie Hinweisen zu Züchtern und kynologischen Fachverbänden, macht die Lektüre des Bandes viel Spaß. Der Biologe Schmitz und die Tierpsychologin Wegmann haben mit dem großen BLV Hunderassen-Führer einen Leitfaden geschrieben, der die Auswahl tatsächlich erleichtert.
  Autor: Siegfried Schmitz
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Fröhliche vier Tatzen!

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