
Das ist ein Thema, das man gar nicht ernst genug nehmen kann. Gerade deshalb, weil es kaum Informationen zu diesem Problem gibt und bedauerlicherweise, weil sich viel zu wenig Hundehalter mit diesem Thema auseinander setzen. Das gilt natürlich nicht nur für die lieben Hundehalter. Hiervon sind auch alle übrigen Haustierhalter betroffen. Wir scheuen uns aber nicht und sprechen deshalb mal ganz kurz - aber deutlich - über diese heikle Angelegenheit.
Was glauben Sie, ist der größte Unterschied zwischen Hund und Mensch zum Thema Krankheit? Warum erkennen Hundeliebhaber, wie Sie und wir, entstehende Krankheiten bei unseren geliebten Vierbeinern nur sehr selten? Und wenn wir doch etwas feststellen, ist die Krankheit häufig schon älter und in einem fortgeschrittenen Zustand. Wir sind uns ziemlich sicher, eine Lösung für diese simplen Fragen gefunden zu haben.
ist eigentlich ganz naheliegend. Es ist die Form, der Ausdruck, beziehungsweise der Unterschied in der Art der akustischen Äußerung von quälenden Schmerzen. Jetzt überlegen Sie: "Was kann das für ein Unterschied sein?" Lassen Sie uns das bitte an einem praktischen Beispiel ausführen. Überlegen Sie einmal, was passieren würde, wenn ein Tier, das in der freien Natur lebt und erkrankt ist, vor Schmerzen winseln würde? Sie ahnen es - richtig. Es würde als schwach gelten und wäre Angriffen von Tieren ausgesetzt, die sich sonst nicht trauen würden, es anzugreifen. Dieser, seit tausenden von Jahren richtig weiter gegebene Selbsterhaltungstrieb, wird von einer Generation an die nächste übergeben. Das ist bis heute auch bei unseren Hunden noch so.
Das ergibt sich aus zwei Gründen. Erstens: Wir glauben, unser Hund äußert Schmerzen. Tut er auch. Aber nur, wenn diese plötzlich und unerwartet auftreten. Zum Beispiel, wenn er in eine Scherbe tritt. Dieses Wissen lässt uns vermutlich in dem Glauben, dass Tiere generell Schmerzen kommunizieren. Dem ist, wie oben ausgeführt, aber eben nicht so. Zweitens: Wir wollen nicht wahrhaben, dass unser Tier leidet, denn es sieht ja so gut aus und heult auch nicht. Also - muss es ihm zwangsläufig gut gehen. Aber es bleibt dennoch dabei - ob Sie es wollen oder nicht. Wenn Ihr Hund an Zahnschmerzen oder an einer Nierenerkrankung leidet, dann sieht er wirklich noch genau so aus wie gestern - ist aber kranker - und hat Schmerzen.
Ja, wer wirklich etwas unternehmen möchte, der kann beim Arzt Vorsorgeuntersuchungen durchführen lassen. Damit haben Sie zwar auch keine 100 prozentige Garantie alles ausfindig zu machen, aber dank der neuesten Medizintechnik, ist da heutzutage schon einiges möglich. Und wir schätzen, dass sich langfristig die gute Bedeutung dieser Maßnahmen durchsetzen wird. In zehn bis zwanzig Jahren werden diese Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen bei einem großen Teil der Hundehalter so selbstverständlich sein, wie es die Altersvorsorgeuntersuchungen bei uns Menschen heute schon sind. Dann wird es, so wie heute auch, nur noch zwei Gruppen geben: Diejenigen, die es wissen wollen und diejenigen, die nichts über den Gesundheitszustand ihres Körpers wissen wollen. Und das, obwohl beide Gruppen wissen, dass man viel bessere Heilungsmöglichkeiten erzielt, je früher die Krankheit aufgedeckt und behandelt wird. An diesem Verhalten werden wir garantiert nichts ändern können - aber bei den Haustierfreunden können wir vielleicht mit unserem Blog einen kleinen Beitrag beisteuern. Warum "Altersvorsorgeuntersuchungen" gerade bei Hundesenioren so wichtig sind, können Sie in dem Beitrag:"Alters-Vorsorge-Untersuchungen beim Hund" nachlesen. Und ab wann ein Hund ein Senior ist, lesen Sie in dem Beitrag: "Ab wann gilt mein Hund als Senior?" In diesem Sinne, hoffen wir mehr für unsere Vierbeiner und deren verantwortungsbewusste Halter, unsere Leser, tun zu können und damit verbleibt Familie Barich wie immer.
Fröhliche vier Tatzen
P.S.: Wenn Ihnen dieser Beitrag oder unser ganzer Blog gefallen hat, dann haben wir eine kleine Bitte an Sie. Überlegen Sie doch bitte einmal, ob Sie Bekannten von uns berichten können. Per Mail oder in einem Forum. Das würde uns sehr freuen und auch sehr in unserer Arbeit bestätigen. Wir freuen uns auch über jeden Link zu Pets-Doc-Blog.de - Vielen Dank - Ihre Tierarztpraxis Barich
Foto: Micheal Pettinger / Fotolia.com
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